Innovationsnetzwerk INAM in Adlershof gegründet

In Berlin-Adlershof ist das Innovationsnetzwerk für neue Materialien (INAM) gegründet worden. Zu den Partnern zählt auch das Integrative Research Institute for the Sciences (IRIS Adlershof) der Humboldt-Universität.

Das neue INAM stärkt den Wissenschafts- und Wirtschafts-Standort in Adlershof. Abb.: Heike Zappe

Im  Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof haben sich Wissenschaftler und Vertreter der Wirtschaft zu einem neuen Netzwerk zusammengeschlossen. Das Innovationsnetzwerk für neue Materialien (Innovation Network for Advanced Materials, INAM) schließt die Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung bis zum Produktdesign.

Zu den Partnern gehören Industrievertreter wie die Osram GmbH, das Integrative Research Institute for the Sciences (IRIS Adlershof) der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner und die Wista-Management GmbH.   

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Lernen über Nacht? Läuft!

Die Humboldt-Universität ist am 11. Juni 2016 mit knapp 150 Projekten an der Langen Nacht der Wissenschaften beteiligt

Wie viel Abholzung steckt in meinem Essen? Wie kann jedes Kind alle Sprachen der Welt lernen? Antworten darauf gibt es bei der Langen Nacht der Wissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Mehr als 70 wissenschaftliche Einrichtungen in Berlin und Potsdam öffnen am 11. Juni 2016 von 17 bis 24 Uhr ihre Türen. Die HU beteiligt sich mit 146 Projekten an 18 Standorten.

Archäologische Spurensuche und sportliche Roboter

Eröffnet wird die Lange Nacht um 17.00 Uhr im Audimax der Technischen Universität Berlin (TU). Unter dem Motto „Sounds of Sciences“ werden es prominente Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Institutionen krachen, klicken, knistern lassen. 

An der HU startet das Programm ebenfalls um 17 Uhr. Viele sonst nicht öffentlich zugängliche Labore, Archive, Bibliotheken und Hörsäle stehen Besucherinnen und Besuchern offen. Auf einer spannenden Entdeckungsreise im Hauptgebäude können die Besucherinnen und Besucher „die ewige Stadt“ kennenlernen und in den bunten Alltag der römischen Antike eintauchen. Sie treffen auf spektakuläre digitale Rekonstruktionen und haben virtuelle Begegnungen mit Cicero, Caesar & Co..

Spektakuläre Laser- und Klangshow

Roboter in Aktion kann man hingegen im Erwin-Schrödinger-Zentrum am Campus Adlershof erleben. Das Roboterfußball-Team der HU präsentiert Nao, den humanoiden Roboter. Besucherinnen und Besucher erfahren wie sich Roboter an Menschen orientieren, um stetig besser zu werden.

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Teilnehmer für Studie zu Zwangsstörungen gesucht

Forscher-Team erhebt weltweit größte Stichprobe zum Einfluss erblicher Faktoren

Habe ich die Tür auch wirklich abgeschlossen? Ist der Herd auch wirklich ausgeschaltet?
Das Gefühl, etwas tun oder denken zu müssen, kennt jeder. Das ist in der Regel auch unproblematisch, denn das Leben wird nicht grundlegend eingeschränkt.

Sind solche Gedanken und Handlungen aber ständig präsent und werden sie zur Belastung, kann eine Zwangsstörung vorliegen. Bei wiederkehrenden Zwangshandlungen kontrollieren Betroffene wiederholt Elektrogeräte und Türen oder führen umfangreiche Wasch- und Reinigungsrituale aus. „Die Patienten selbst und ihre Angehörigen leiden unter ihren Zwängen mit starken Einschränkungen im Alltag sowie in der Lebensqualität“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Norbert Kathmann an der Spezialambulanz für Zwangsstörungen der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin.

Verwandte ersten Grades von Betroffenen gesucht

Am Institut für Klinische Psychologie der HU wird derzeit in Kooperation mit der Universität Bonn eine Studie mit der weltweit größten Stichprobe durchgeführt. Ziel ist es, neurobiologische Grundlagen von Zwangsstörungen besser zu verstehen. Das Team um Kathmann untersucht dabei, inwieweit zwanghafte Gedanken und Handlungen mit Vorgängen im Gehirn zusammenhängen und ob bei der Entstehung genetische Faktoren eine Rolle spielen.

Für die Studie sucht die Arbeitsgruppe deshalb Verwandte ersten Grades von Betroffenen – also Eltern, Geschwister und Kinder ab 18 Jahren. Nach einem ausführlichen Gespräch und einer Blut- und Speichelprobe führen die Studienteilnehmerinnen und –teilnehmer einfache Aufgaben am Computer aus. Dabei werden Augenbewegungen, Hirnströme und der Blutfluss im Gehirn aufgezeichnet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung.

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Zwei Philipp Schwartz-Stipendien für die HU

Gefährdete Wissenschaftler aus Syrien und der Türkei forschen ab Juli in Berlin

Durch eine erfolgreiche Bewerbung im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative hat die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) die Möglichkeit erhalten, Philipp Schwartz-Stipendien an zwei gefährdete Forschende zu vergeben.

Dr. Mohamed Ali Mohamed aus Aleppo (Syrien) und Dr. Nil Mutluer aus Istanbul (Türkei) werden ab Juli 2016 für zwei Jahre als Stipendiaten an der HU forschen. Mit den Philipp Schwartz-Stipendien können sie ihre wissenschaftliche Karriere fortsetzen, die sie aufgrund der aktuellen Situation in ihren Heimatländern unterbrechen mussten.

„Die Humboldt-Universität ist eine offene und internationale Hochschule. Wir freuen uns, den beiden Wissenschaftlern an der HU einen inspirierenden Ort zu bieten, um in Ruhe zu arbeiten und heißen sie herzlich willkommen“, sagt Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst.

Dr. Mohamed Ali Mohamed arbeitet bereits seit Januar 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut bei Prof. Hilmar Schröder, der ihm auch in den kommenden zwei Jahren als wissenschaftlicher Mentor zur Seite stehen wird. „Nachdem der Krieg anfing, musste ich im August 2015 meine Arbeit an der Universität von Aleppo beenden. Dort war ich Assistant Professor am Geographischen Institut. An der HU hatte ich 2010 schon promoviert. Ich bin glücklich und erleichtert, dass ich mein Projekt zu GIS-basierter Bodenforschung in Metropolregionen jetzt mithilfe des Philipp Schwartz-Stipendiums fortsetzen kann.“

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Der Eigensinn des Übersetzens

Interdisziplinäre Tagung zu Methoden, Praktiken und Phänomene des Übersetzens im Altertum und den Altertumswissenschaften am 2. und 3. Juni 2016

Abbildung: Übersetzen zwischen den Welten – Charon überquert den Styx, Joachim Patinir (ca. 1480-1524),
Standort: Museo del Prado, Madrid Foto: Everett-Art/Shutterstock

Unterschiedliche Formen des Übersetzens in der Antike und in den Altertumswissenschaften ist Thema einer interdisziplinären Tagung des Exzellenzclusters Topoi der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der Freien Universität am 2. und 3. Juni 2016. Das Phänomen des Übersetzens sei bei der Beschäftigung mit der Alten Welt auf mehrfache Weise präsent, erläutern die Organisatoren der Tagung.

So arbeiteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Philologien mit Übersetzungen antiker Texte, die ihrerseits bereits Übersetzungen sein könnten und auch zwischen Kulturen hätten Übersetzungsprozesse stattgefunden. Zudem sei es eine Frage von Macht und Autorität gewesen, was übersetzt wurde. Und schließlich müssten Erkenntnisse aus den Altertumswissenschaften – etwa bei Ausstellungen – für die Öffentlichkeit verständlich gemacht und damit übersetzt werden. Auf der interdisziplinären Tagung bringen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese unterschiedlichen Ebenen des Übersetzens zusammen. Die Veranstaltung findet an der Humboldt Graduate School der HU statt und ist öffentlich, der Eintritt frei.

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History and Cultures of Food, 14th–18th Centuries

Call for proposals, for a new series from Medieval Institute Publications:

 

Series Editor:  Allen J. Grieco, Senior Research Associate (Emeritus), Villa I Tatti

 

Food, its preparation and the act of eating are basic cultural acts that characterize all human groups and, in that they are reiterated on a daily basis, constitute the cornerstone of social and cultural interaction. This series seeks to publish contributions to the field of history and culture of food, broadly conceived: a rapidly expanding discipline addressing a rich variety of approaches to a subject that stands at a major disciplinary crossroad. From cultural history to economic history, from the history of heritage products to the history of manners, food is a truly interdisciplinary topic of inquiry, open to research ranging from the history of the cookbook to literary texts, from the still-life to banquet scenes, including the analysis of account books and beyond.

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SRS Annual Welsh Lecture

© Society for Renaissance Studies 2014

Original author: RWillie
Tags:

Early Modern Wales: Space, Place and Displacement / Cymru Fodern Gynnar: Gofod, Lle a Symudiad

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The call for papers can be found here.

Directions to the National Library of Wales can be found via the library's website.

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New Book Series: Gendering the Late Medieval and Early Modern World

Call for proposals, for a new series from Amsterdam University Press 

 

Series Editors:

James Daybell (Chair), Plymouth University; Victoria Burke, University of Ottawa; Svante Norrhem, Lund University; Merry Wiesner-Hanks, University of Wisconsin, Milwaukee

 

This series provides a forum for studies that investigate the themes of women and gender in the late medieval and early modern world.  The editors invite proposals for book-length studies of an interdisciplinary nature, including but not exclusively, from the fields of history, literature, art and architectural history, and visual and material culture.  Consideration will be given to both monographs and collections of essays. Chronologically, we welcome studies that look at the period between 1400 and 1700, with a focus on Britain, Europe and Global transnational histories. We invite proposals including, but not limited to, the following broad themes: methodologies, theories and meanings of gender; gender, power and political culture; monarchs, courts and power; construction of femininity and masculinities; gift-giving, diplomacy and the politics of exchange; gender and the politics of early modern archives and architectural spaces (court, salons, household); consumption and material culture; objects and gendered power; women’s writing; gendered patronage and power; gendered activities, behaviours, rituals and fashions.

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New Book Series: Renaissance History, Art and Culture

Call for proposals, for a new series from Amsterdam University Press

Series Editors:

Christopher Celenza, Johns Hopkins University, USA Samuel Cohn, Jr.,  University of Glasgow, UK Andrea Gamberini, University of Milan, Italy Geraldine Johnson, University of Oxford, UK Isabella Lazzarini, University of Molise, Italy

 

This series investigates the Renaissance as a complex intersection of political and cultural processes that radiated across Italian territories into wider worlds of influence, not only throughout Western Europe, but into Eastern Europe, the Middle East, Asia, the Indian subcontinent and the Americas. It is alive to the best writing of a transnational and comparative nature and crosses canonical chronological divides. The intent of the series is to spark new ideas and encourage debate on the meanings, extent and influence of the Renaissance within Europe, broadly defined, and the wider world.  It encourages engagement by scholars across disciplines -- history, literature, art history, musicology, and even the social sciences -- and focuses on ideas and collective mentalities as social, political, and cultural movements that shaped a changing world from ca 1250 to 1650.

For more information, or to submit a proposal, please contact one of the acquisitions editors:  Tyler Cloherty, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., or Erika Gaffney, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Or, visit http://en.aup.nl/series/renaissance-history-art-and-culture

Original author: RWillie

Crawford Gribben, Scott Spurlock (eds.) – Puritans and Catholics in the Trans-Atlantic World 1600-1800

As part of the Palgrave Macmillan series, ‘Christianities in the Trans-Atlantic World, 1500-1800’, Crawford Gribben and Scott Spurlock have recently edited a collection of essays titled Puritans and Catholics in the Trans-Atlantic World, 1600-1800 (2016).

Publisher’s note: ‘This volume explores the complex and surprisingly similar experiences of puritans and Catholics in the early modern Atlantic world.’

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